Solukhumbu

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nepal

die region solukhumbu

Die Entwicklungsregion Solukhumbu liegt im Nordosten Nepals, südlich des Mount Everest.

Das Khumbugebiet besteht aus den Flusstälern der drei Flüsse Bhotekoshi, Dudhkoshi und Imja Khola, die durch Gebirgskämme voneinander getrennt sind. Diese Täler steigen stetig an und gehen in große Gletscher (z. B. Khumbu-Gletscher) über, die sich wiederum von Sechs- bis Achttausendern ergießen.

Das Khumbuvorland wird Solu genannt. Beide Regionen zusammengefasst bilden den District Solukhumbu. Das Solukhumbu ist der nördlichste Distrikt, das Khumbu ist innerhalb des Solukhumbu keine administrative Einheit, sondern eine landschaftliche Region, die geographisch-kulturell abgegrenzt ist.

Hauptstadt des Solukhumbu ist Salleri.


Es gibt fast keinen Strom, nur offenes Feuer in jedem Haus. Manche Häuser haben eine Wasserleitung im Haus, ansonsten wird Wasser von Brunnen geholt.
Es gibt noch keine direkte Straße dorthin, sondern nur schmale Wege und Steige.

Die Bevölkerung lebt vorrangig von Landwirtschaft. Getreide, Mais, Kartoffeln, Reis und Gemüse werden von Hand angebaut.

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erwerbssituation

Möglichkeiten zum Verdienst von Bargeld bestehen kaum. Die Menschen in Solukhumbu nehmen tagelange Fußmärsche zu Märkten auf sich, um ihre landwirtschaftlichen Produkte zu verkaufen.

Viele junge Menschen wandern in die Hauptstadt Kathmandu ab, um dort Geld für Ihre Familien zu verdienen. Frauen bleiben in den Dörfern, bestellen die Äcker, kümmern sich um die Kinder und die Versorgung alter Menschen.

Die kritische politische Situation ist für den Rückgang des Tourismus in der Region verantwortlich. Demzufolge gehen die Einnahmen der lokalen Bevölkerung zurück.

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medizinische

versorgung

 

Das nächstgelegene Krankenhaus der Region Solukhumbu befindet sich im Ort Phaplu. Der Fußmarsch dorthin beträgt ca. sechs bis sieben Stunden.

Bei Transport eines kranken oder verletzten Menschen verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung im Krankenhaus Phaplu sind begrenzt.

Dies hat zur Folge, dass Verletzte und Kranke in die Hauptstadt Kathmandu transportiert werden müssen.

Diese strapaziöse Reise dauert einen weiteren Tag. Die Straße nach Kathmandu ist stellenweise sehr gefährlich - ca. 30 km der gesamten Strecke führen durch einen Fluss bzw. werden durch Murenabgänge immer wieder unpassierbar.

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